Ich freue mich, wenn Sie sich für eine Psychotherapie bei mir entscheiden. Auch wenn jede Behandlung in meiner Psychotherapeutischen Praxis individuell verläuft, gibt es einen gemeinsamen Rahmen.

Den Beginn einer musterhaften psychotherapeutischen Behandlung stellen die sogenannten probatorischen Sitzungen dar. In der Verhaltenstherapie sind das die ersten fünf Sitzungen. Vordergründig sind sie dazu da, die Informationen zusammenzutragen, die notwendig sind, um eine Psychotherapie zu beantragen. Dazu gehören die aktuell erlebten Beschwerden und Symptome, Informationen zur Entstehung der Störungen, aber auch schon konkrete Ziele und Pläne für den Ablauf der eigentlichen Therapie. Daneben geht es in diesen Sitzungen natürlich auch darum, sich gegenseitig kennen zu lernen und festzustellen, ob eine gemeinsame Zusammenarbeit für beide vorstellbar ist.

Nach dem Abschluss der probatorischen Sitzungen wird ein Antrag auf Psychotherapie gestellt. Dieser wird der Krankenkasse zugesandt und von einem Gutachter überprüft. Je nach Fall werden in der Regel 25 oder 45 Sitzungen im Rahmen der gesetzlichen Krankenversorgung beantragt. Ihre Daten werden dabei selbstverständlich streng vertraulich behandelt und gegenüber dem Gutachter anonymisiert. Die Krankenkasse selbst bekommt lediglich Ihren Namen und die vergebenen Diagnosen mitgeteilt. Meist ergibt sich infolgedessen eine Wartezeit von etwa vier Wochen. Währenddessen ruht die Therapie in der Regel, wird aber mit der Bewilligung der Behandlung umgehend wieder aufgenommen.

Der genaue Ablauf der eigentlichen Behandlung ist schwer zu generalisieren, da sich die Behandlung von Person zu Person und von Störung zu Störung mitunter deutlich unterscheidet. Wiederkehrende Elemente wie der Aufbau positiver Aktivitäten, kognitive oder auch konfrontative Verfahren werden hier abrissartig beschrieben. Teil der therapeutischen Behandlung sind auch Übungen und Aufgaben, die zwischen den Sitzungen durchzuführen sind und die Übertragung der erarbeiteten Strategien in den Alltag gewährleisten sollen. Die Therapie endet mit dem kompletten oder teilweisen Erreichen der formulierten Ziele, jedoch nicht zwingend mit dem Erreichen der beantragten Sitzungszahl. Sollten die Probleme über die bewilligten Sitzungen hinaus bestehen und eine Verlängerung weitere Erfolge versprechen, kann die Behandlung auf zunächst 60 Sitzungen und gegebenenfalls 80 Sitzungen aufgestockt werden.

Informationen zur Kostenübernahme und den besonderen Voraussetzungen zur Abrechnung über das Kostenerstattungsverfahren finden Sie hier.